Alarmierungsart: FME-Sirene
Gebäudebrand
Durch ein lautes Piepen der Funkmelder und schrilles heulen der Sirenen war die wohlverdiente Sonntagsruhe dahin. Kurz nachdem unsere Jungs und Mädels von der Realbrandausbildung in Selters zurück waren, wurden wir zu einem angeblichen Gebäudebrand zum ehemaligen Möbelwerk Panthel alarmiert. Die Bilder vom Großbrand 2013 noch im Kopf, machten sich umgehend zahlreiche Kamerden*innen auf den Weg zur Einsatzstelle. Dort angekommen, konnte eine augenscheinliche Rauchentwicklung aus Spänesilo bestätigt werden, jedoch war die Ursache vorerst nicht ersichtlich. Ein Trupp kletterte unter Atemschutz auf das Spänesilo um durch die Revisionsklappe einen Blick hinein zu werfen. Es konnte glücklicherweise kein Brand entdeckt werden. Nach der Kontrolle der Filteranlage mittels Wärmebildkamera konnten die beiden Atemschutzgeräteträger die Ausrüstung endlich ablegen. Die heißen Temperaturen setzen uns bei solch einem Einsatz ziemlich zu. Eine Atemschutzgeräteträgerin hatte sich beim schließlich der Revisionsklappe an der Hand verletzt, weshalb entschieden wurde, die beiden mittels der mitalarmierten Drehleiter der Feuerwehr Bad Marienberg vom Silo zu holen. Sie ist anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus zur Kontrolle gebracht worden. Nach rund 90 Minuten konnten wir den Einsatz beenden und an unser Gerätehaus zurückkehren. Nach weiteren 90 Minuten zur Herstellung der Einsatzbereitschaft konnten endlich Feierabend machen.
schwerer VU
Am Morgen des 25.01.2023 wurden wir per Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Verkehrsunfall auf die K64 zwischen Dreisbach und Nistertal alarmiert. Durch die ersteintreffenden Kräfte konnte ein PKW abseits der Straße, auf der Seite an einem Baum liegend, in einem Waldstück feststellt werden. Eine Person befand sich noch im PKW, war jedoch ansprechbar. Wir sicherten die Einsatzstelle ab und unterstützten beim Sicherstellen des Brandschutzes. Nachdem die Person aus ihrem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben wurde, konnten wir den Einsatz beenden und die Heimreise antreten.
Gartenhüttenbrand
Wir wurden per Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Gartenhausbrand nach Unnau alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort konnten wir Feuer in einem Gartenhaus feststellen. Unser erster Atemschutztrupp ging mit Wärmebildkamera und einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Mittels einer Netzmittelpatrone der Feuerwehr Nistertal wurde der Brand schnell gelöscht. Der mitalarmierte Rettungsdienst untersuchte die Anwohner. Glücklicherweise konnte keine Verletzung festgestellt werden.
Kaminbrand
Am Abend des 19.12.2022 ertönten unsere Funkmeldeempfänger und Sirene. Gemeldet war ein Kaminbrand im Ortsteil Stangenrod. Am Einsatzort angekommen, konnten wir Funkenflug aus dem Kamin und eine leichte Rauchentwicklung im Gebäude feststellen. Nach erster Lageerkundung wurde umgehend ein Atemschutztrupp mit Wärmebildkamera und einem C-Rohr zur Bereitstellung auf den Dachboden losgeschickt. Mittels Drehleiter der Freiwillige Feuerwehr Bad Marienberg wurde der Kamin gekehrt. Ein zweiter Atemschutztrupp räumte parallel dazu die herabfallende Asche an der Revisionsklappe im Keller aus und schaffte sie nach draußen, wo sie durch weiteres Personal mittels einem C-Rohr abgelöscht wurde. Nach Begutachtung des zuständigen Schornsteinfegers, konnte wir das eingesetzte Material zurückbauen und den Einsatz beenden. Der mitalarmierte Rettungsdienst konnte unverrichteter Dinge wieder abrücken, da es keine verletzten Personen gab.
Personensuche
Am Abend des 03. Dezember wurden wir durch die Feuerwehreinsatzzentrale Bad Marienberg gegen 16:40 Uhr zu einer Personensuche nach Hardt alarmiert. Kurz nach Beginn unserer Suche konnte die Person wohlbehalten aufgefunden werden. Nach ca. 45 Minuten war der Einsatz für uns beendet.
schwerer VU
Am Nachmittag des 06. Oktober wurden wir um 14:13 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die L293 in der Ortlage Unnau-Korb alarmiert. Vor Ort konnte ein allein verunfallter PKW mit einer verletzen Person, welcher ausgangs einer Linkskurve ca. 20m tief in einer Böschung hing, vorgefunden werden. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen kam leider jede Hilfe zu spät. Im späteren Einsatzverlauf konnte festgestellt werden, das die Person bereits vor dem Unfall durch eine internistische Ursache verstorben war. Wir unterstützten den Rettungsdienst bei der Bergung der Person und den durch die Polizei verständigten Abschleppdienst zur Bergung des Fahrzeugs. Die L293 war für etwa 2 Stunden voll gesperrt. Leider musste durch die Polizei auch ein hartnäckiger Gaffer mit Nachdruck von der Einsatzstelle entfernt werden.
LKW Brand
Um 15:46 Uhr wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Nistertal und der Feuerwehr Bad Marienberg zu einem LKW-Brand in die Ortslage Unnau alarmiert. Bei Eintreffen konnte eine starke Verrauchung und ein Brand im Inneren des Führerhauses festgestellt werden. Sofort wurde durch einen Trupp unter Atemschutz das Führerhaus geöffnet und die Brandbekämpfung eingeleitet. Nach abschließender Kontrolle mit der Wärmebildkamera und absichern des LKW gegen wegrollen konnten wir nach ca. 1,5h die Einsatzstelle wieder verlassen.
